Bildmanagement in der Radiologie – einfach und effizient

Die Radiologie ist das Herzstück der bildgebenden Diagnostik: Ob im Krankenhaus oder in der radiologischen Praxis – die Aufnahmen müssen erstellt, zur Befundung verteilt, befundet, mit Befund an die Überweiser rückversandt und schließlich bis zu 30 Jahre lang revisionssicher archiviert werden. Das bedarf einer präzisen Logistik im Prozess des Bildmanagements. Diese Logistik deckt die PACS-Lösung JiveX Radiology sicher und zuverlässig ab. Das System unterstützt die Arbeitsabläufe aller Anwender – Radiologen, MTRA, Stations- und Fachärzte – einfach und effizient.

Nahtlose Integration in KIS und RIS

Um alle Prozesse rund um das digitale Röntgenbild im Krankenhaus und in der Praxis sicher unterstützen zu können, wird JiveX Radiology nahtlos mit den Radiologie- (RIS) und Krankenhausinformationssystemen (KIS) verbunden. Von dort übernimmt es die Patienten- und Auftragsdaten, welche über eine Arbeitsliste (DICOM Worklist) automatisch für die jeweilige Modalität zur Verfügung stehen. Die akquirierten Bilder können automatisch durch ein frei konfigurierbares Regelwerk verteilt werden. Am integrierten RIS/PACS-Arbeitsplatz erfolgt die Befundung. Externe Voraufnahmen können problemlos in das PACS importiert werden – egal ob von CD, DVD oder Wechselplatte, per DICOM E-Mail, als Scan eines konventionellen Röntgenfilms oder aus einer anderen Bildquelle. Durch die eindeutige Zuordnung zu einem definierten Patienten werden die Aufnahmen sicher in den Befundungsprozess eingebunden.

Befundung – fokussiert und individuell

Hauptfokus der Prozesse in der Radiologie ist die Befundung. Was sich so simpel anhört, ist mit einer Vielzahl von einzelnen Schritten verbunden. Mit JiveX Radiology hat der Anwender stets die volle Kontrolle über sämtliche Arbeitsprozesse. Das System unterstützt ihn bei seiner Tätigkeit, so dass ein reibungsloser Workflowgewährleistet ist.

Die digitalen Röntgenaufnahmen werden je nach kundenspezifischer Konfiguration in individuelle Arbeitslisten für jeden Arbeitsplatz und Anwender übertragen. Bei der Befundung selber unterstützt JiveX Radiology den Radiologen mit vielfältigen Hilfsmitteln. Dazu gehört z.B. die Funktion „Capture and Continue, mit der der Anwender bestimmte Prozessschritte im PACS abspeichert und später den aktuellen Arbeitsplatzzustand automatisch wiederherstellt. So können beispielsweise ganz einfach Demonstrationen vorbereitet oder Lehrsammlungsfälle angelegt werden. Mit „Hanging Protokollen ordnet der Befunder seine Untersuchungen automatisch am Bildschirm an, mit „Reading Protokollen“ verkettet er automatisch Arbeitsschritte. Um die Befundung zu unterstützen, ist an jedem Befundungsarbeitsplatz die 3D-Funktion MPR/ MIP (Multiplanare Rekonstruktion/ Maximum Intensity Projection) integriert. Weitere spezielle Auswerte- und Nachverarbeitungsprogramme können nach Bedarf problemlos über offene Schnittstellen eingebunden werden.

Kommunikation mit Zuweisern – sicher und schnell

Ein wichtiger Aspekt in der heutigen Patientenversorgung ist eine schnelle und nahtlose Kommunikation von Bild- und Befunddaten. JiveX Radiology bietet hierbei vielfältige Möglichkeiten. Die einfachste ist dabei der Papier- oder Filmprint. Deutlich effizienter und kostengünstiger ist die Erstellung von Patienten-CDs. Dieser Vorgang ist vollständig in den Workflow integriert und funktioniert auf Knopfdruck.

Es besteht ebenso die Möglichkeit, den Zuweisern Untersuchungsbilder und freigegebene Befunde ihrer Patienten auf einem separaten Webserver passwort-geschützt zum Abruf bereitzustellen. Hier melden sich die Ärzte an und können dann die Informationen über einen verschlüsselten Kommunikationsweg herunterladen. Hierfür kann alternativ eine Webapplikation oder ein spezieller, über den Webserver verfügbarer DICOM-Viewer verwendet werden.

Als alternative Lösung bietet sich der Versand von DICOM E-Mails gemäß den Empfehlungen der deutschen Röntgengesellschaft an. Durch den Einsatz der weitverbreiteten E-Mail Technologie lassen sich unter Nutzung bereits vorhandener Infrastrukturen sehr einfach Verbindungen zu Zuweisern oder anderen Einrichtungen im Gesundheitswesen aufbauen. Die Technologie ermöglicht den Leistungserbringern ohne großen technischen und finanziellen Aufwand die Teilnahme. Zum Empfang der Bilddaten reicht ein Internet-Anschluss nebst einem DICOM E-Mail-fähigen Programms aus. Dafür profitieren sie von der Zeitersparnis und dem Effizienzgewinn, Patienten dazu von einer gesteigerten Qualität der Diagnostik und Therapie.

Für den Zusammenschluss mehrerer Standorte ist JiveX Radiology in der Lage ein unabhängiges DICOM-Netzwerk über mehrere Standorte aufzubauen. Das zugrunde liegende Kommunikationsverfahren ermöglicht eine hoch effiziente Bildkommunikation über gesicherte Datenverbindungen. Alle Prozesse, die mit JiveX Radiology abgewickelt werden – egal ob krankenhaus/ praxisintern oder in der Kommunikation nach außen – können protokolliert werden und sind nachvollziehbar. So wird ein wirkungsvolles Qualitätsmanagement aufgebaut, das die Qualität jedes Prozessschrittes und des Gesamtergebnisses sichert.

Flexible Archivierung, schneller Zugriff

Für die Archivierung wählt der Anwender die relevanten Bilder und Sequenzen aus. Die Speicherung erfolgt flexibel, den individuellen Kundenbedürfnissen angepasst. Die Daten können online gespeichert werden, in einem Speichernetzwerk (Storage Area Network, SAN), auf im Netzwerk freigegebenen Festplattensystemen (Network Attached Storage, NAS) oder einem direkt angeschlossenen Festplattensystem (RAID). Offline erfolgt die Speicherung auf DVDs, BluRay-Discs oder Magnetbändern, die manuell oder durch einen Roboter bestückt und verwaltet werden. Vor der Archivierung der Bilddaten erfolgt die Rückmeldung an das führende Informationssystem. Durch den Abgleich mit der Auftragskommunikation ist die Prozessqualität sicher gestellt.